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Sportschießen Teil 2 ( Quelle Wikipedia)
Grundzüge des Sports
Ziel des Sportschießens ist es, die Mitte einer Schießscheibe, durch Einklang von Körper (statischem Aufbau und Körperbeherrschung) und Geist (innere Ruhe und Kontrolle von äußeren Einflüssen), zu treffen. Dies braucht Training, sowohl körperliches wie auch mentales. Oft werden diese Belastungen unterschäzt und Schießen gelegentlich nicht als Sport anerkannt
Die Ringanordnung auf einer Schießscheibe wird “Spiegel” genannt, in den meisten Disziplinen handelt es sich um Ringscheiben, bei denen maximal zehn Ringe erreicht werden können. Je näher man die Treffer in der Mitte platzieren kann, umso mehr Ringe erhält der Schütze.
In der Regel werden beim Sportschießen Wettkämpfe mit, je nach Disziplin und Altersklasse, 40 oder 60 Schuss geschossen. Zum Einsatz kommen dabei in der Regel einzelne Zehnerringscheiben, in Wettkämpfen mit dem Luftgewehr jedoch seit einiger Zeit fast ausschließlich Scheibenstreifen, die mit jeweils 10 oder 5 Spiegeln versehen sind.
Seit der Jahrtausendwende kommen immer mehr elektronische Messverfahren auf den Markt. Infrarot-Lichtschranken ergeben ein feines Netz, das den Durchtritt eines Geschosses mit hoher Auflösung und Genauigkeit bestimmt. Diese Messung ist deutlich präziser, als sich eine herkömmliche Papierscheibe drucken lässt und unabhängig von jeglicher Witterungsart.
Während bei den olympischen Disziplinen zwischen den Geschlechtern unterschieden wird, gibt es in den nationalen Verbänden auch Disziplinen, bei denen diese Unterscheidung entfällt.
Organisationen in Deutschland
Sportschützen sind in der Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen Dachverbänden organisiert. Der DSB (Deutscher Schützenbund) ist mit rund 1,476 Mio. Mitgliedern (Stand 31. Dezember 2006 ) der größte, dieser ist auch beim NOK vertreten und organisiert die Deutschen Meisterschaften sowie die Bundesliga. Die meisten sportlich orientierten Schützenvereine sind über die 20 Landesverbände des DSB organisiert.
Der Bund der Militär- und Polizeischützen e. V. (BDMP) bietet derzeit 16 Kurzwaffen-, 24 Langwaffen- und 13 Schwarzpulverdisziplinen an. Die meisten Disziplinen sind dabei im Bereich des Großkaliberschießens angesiedelt.
Die Deutsche Schießsport Union (DSU) hat ihren Schwerpunkt im Großkaliberbereich.
Der Bund Deutscher Sportschützen (BDS) ist ebenfalls sehr im Großkaliberschießen engagiert und veranstaltet unter anderem das IPSC-Schießen in Deutschland.
Der Reservistenverband ist als solcher kein Verband, der als primäre Aufgabe den Schießsport hat. Als Verband mit 130.000 Mitgliedern (hiervon ca. 25.000 Schießsport treibend) mit einer genehmigten Sportordnung, zählt er aber zu den anerkannten Schießsportverbänden in Deutschland. Der Schwerpunkt in Bezug auf den Schießsport liegt beim zivilen Großkaliberschießen, hier dominieren in der Praxis Disziplinen für Dienst- / Ordonanzwaffen.
Die Interessengemeinschaft der Bergischen Bolzenschützen (IGBBS) ist ein regionaler Verband der als letzter das klassische Bolzenschießen mit Luftgewehren (Kaliber 5,5) in Deutschland fördert und weiterhin den aktiven Schießsport betreibt. Der Wettkampfmodus der IGBBS weicht jedoch gänzlich von den Modi der anderen Verbände ab.
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